140 Gäste bei Hense - Politisches Frühstück der SPD zum Neujahr in Baccum

 
Foto: Thomas Pertz LT

Im Bild von links: Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Karl Storm, Dr. Daniela De Ridder MdB, Baccums SPD Vors. Reinhold Hoffmann und Timo Wölken MdEP

 

Lingen. Rund 140 Gäste haben am Samstag in Baccum am Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins teilgenommen.

von Thomas Pertz

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Lingener Tagespost

 

„Boomtown“ Lingen mit Investitionen im dreistelligen Millionenbereich, Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung in Berlin, die Zukunft Europas und davor ein deftiges Frühstück mit Rührei und Speck: Der Neujahrsempfang der Baccumer SPD am Samstag in der Gaststätte Hense war thematisch reichhaltig, anregend und sättigend.

Reinhold Hoffmann, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, hatte die Einladung gleichzeitig mit der Vorstellung der Reiseaktivitäten des SPD-Ortsvereins in diesem Jahr verbunden. Zu den Gästen zählten Baccums Ortsbürgermeister Karl Storm, Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela de Ridder und Tiemo Wölken, Europaabgeordneter der Sozialdemokraten aus dem niedersächsischen Otterndorf. Die Sozialdemokraten hatten außerdem Vertreter von Vereinen und Verbänden aus dem Ort eingeladen. „Sie alle engagieren sich in Baccum und in der Stadt Lingen auf vorbildliche Weise“, lobte Hoffmann

Neujahrsempfang 2018 Foto: Thomas PertzFoto: Thomas Pertz LT

Beim Neujahrsempfang der Baccumer SPD begrüßte Vorsitzender Reinhold Hoffmann (vierter von links) Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Karl Storm, Daniela De Ridder, SPD/MdB und den SPD-Europaabgeordneten Tiemo Wölken (von links).Foto: Thomas Pertz

Attraktive Stadt Lingen

In einem Grußwort verwies Oberbürgermeister Dieter Krone auf die weiter wachsende Attraktivität der Stadt und machte dies an den Investitionen der Wirtschaft in einer Größenordnung von 450 Millionen Euro in den Jahren 2017/18, einer mit 2,3 Prozent extrem niedrigen Arbeitslosenquote und einer großen Nachfrage bei den Bauplätzen deutlich. Dass es gleichwohl ständiger Bemühungen bedarf, um die Nachversorgung im Ort zu sichern, hob Wirtschaftsförderer Ludger Tieke - er kommt selbst aus Baccum - in seinem Vortrag hervor. Letztlich sei „jeder der 2652 Einwohner“ gefordert, die entsprechenden Angebote der Nahversorgung vor Ort auch zu nutzen, um sie zu erhalten.

An die Adresse der großen Politik auf Landes-, Bundes- und Europaebene gerichtet war die Bitte Karl Storms, für Vereinfachungen im Baurecht zu sorgen. Der Ortsteil stoße in seinen Bemühungen, Wohnraum zu schaffen, an Grenzen: mal sei eine Vogelart ein Hindernis, dann Stromtrassen.

Ein Hindernis auf dem Weg zu einer Regierungsbildung in Berlin sieht die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder derzeit in den politischen Querschüssen der CSU. Einen Rechtsaußen der europäischen Politik wie den ungarischen Regierungschef Victor Orbán zur Klausurtagung der CSU einzuladen, befördert ihren Worten zufolge nicht gerade das innerhalb der SPD ohnehin ungeliebte Thema Große Koalition. Dass es gleichwohl Zeit wird, in Deutschland wieder mit einer handlungsfähigen Regierung aufzuwarten, machte Tiemo Wölken deutlich. „Wir können es uns nicht leisten, dass die größte Volkswirtschaft in der EU keine Vision für Europa hat“, betonte der SPD-Europaabgeordnete.

91 Reisen seit 1989

Die Vision der Baccumer Sozialdemokraten ist keine mehr, weil sie diese bereits in die Tat umgesetzt haben: nämlich durch Reisen Gesprächsangebote untereinander zu schaffen - nicht nur, aber auch über Politik. Seit 1989 haben die Baccumer SPD-Freunde 91 Reisen organisiert, die meisten mit dem Bus, aber auch solche mit dem Schiff. Nach Angaben Hoffmanns haben daran 8942 Gäste teilgenommen.

Auch 2018 sind die Teilnehmer wieder unterwegs. Unter anderem geht es nach Lingens Partnerstadt Marienberg. Einzelheiten stellte der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende im Lingener Stadtrat, Hajo Wiedorn vor. Wiedorn gehörte mit zu denen, die die Partnerschaft mit der Stadt in Sachsen nach der Wende politisch vorangetrieben haben.

 
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