SPD-Lingen zu Gast beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Meppen

Foto: SPD Fraktion Lingen
 

Fischaufstiegstreppen, Brücken und Schiffstransporte mit gefährlichen Gütern

 

Welche Bedeutung haben die Ems und der Kanal, die sich mitten durch die Stadt ziehen, als Erholungs- und Verkehrsstraße für Lingen? Mit diesen Fragen im Gepäck besuchte die SPD-Stadtratsfraktion im Rahmen des Sommerprogramms das Wasserstraßen- und Schifffahrsamt in Meppen.

Sommerprogramm 2018 Wasser- Schifffahrtsamt MepenFoto: SPD Fraktion Lingen

Begrüßt wurden die Mitglieder der SPD-Fraktion und deren Gäste von Holger Giest, der seit 2002 Leiter der Dienststelle ist. Nach einem Rundgang über den mitten in Meppen idyllisch gelegenen Betriebshof wurde die Leitzentrale, von der die einzelnen Schleusen gesteuert werden, in Augenschein genommen. Im anschließenden Gespräch wurden die aktuellen Kanalwartungsarbeiten in Lingen unter die Lupe genommen. Aufgrund des Alters der Kanaldämme einerseits und die verschärften Anforderungen für den Dammbau andererseits besteht in Lingen an einigen Stellen Handlungsbedarf.

 

Im Bögengebiet ist eine Dammsanierung im kommendem Jahr vorgesehen. Der grüne Saum wird sich notgedrungen ändern. Die auf der Deichkrone stehenden Bäume werden mit Wurzelwerk bis zu Beginn der Vegetationszeit in 2019 entnommen. „Es wird für die Gebäude am Damm ein Beweissicherungsverfahren geben. Zusätzlich werden die betroffenen Anwohner über alle Maßnahmen im Vorfeld informiert“, versprach der Dienststellenleiter. Da die Stadt Miteigentümer des Damms in diesem Bereich ist, wird sie sich an den Kosten beteiligen müssen.

Fischaufstiegstreppen, die Anhebung der Brücken über dem Kanal und Schiffstransporte mit gefährlichen Gütern auf dem Kanal mitten durch die Stadt waren weitere Themen, die sehr intensiv diskutiert wurden. Der Dortmund-Ems-Kanal ist im aktuellen Verkehrswegeplan bis 2030 enthalten. Die Personaleinsparung der letzten Jahre im Amt hat ihre Spuren hinterlassen. „Daher kann nicht so viel umgesetzt werden, wie wir gerne möchten, obwohl ausreichend Geld vorhanden ist“, stellte Holger Giest zum Schluss des Besuches fest

 
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