SPD-Ortsverein Baccum zu Besuch bei Dr. Daniela De Ridder – Regionale Strukturentwicklung stärken

Foto: Dr. De Ridder

Dr. Daniela De Ridder mit Ulla Ahrend (stellv. OV Vors. Baccum und Reinhold Hoffmann SPD Vors. OV Baccum

 

Baccum/Berlin. In Berlin besuchte der SPD-Ortsverein mit weiteren Gästen den Bundestag und machte sich ein Bild von der Arbeit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder. Neben einer Besichtigung des Bundestags standen für den Ortsvereinsvorsitzenden Reinhold Hoffmann und seine Mitreisenden auch ein Besuch beim Grab von Willy Brandt, der Landesvertretung Niedersachsen und eine Tour durch Berlin auf dem Programm. De Ridder traf die Reisegruppe zum Vortrag bereits vor der Reise in Baccum

 

„Es ist eine muntere Truppe, die sich hier auf den Weg nach Berlin gemacht hat. Sehr gerne habe ich von meiner Arbeit als Bundestagsabgeordnete der SPD berichtet und freue mich, dass sie auch viel vom politischen Berlin zu sehen bekommen haben. Gerne versuche ich in diesen Wochen im Wahlkreis den Menschen meine Politik vor Ort in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland näher zu bringen – jedoch empfehle ich dennoch unbedingt die Chance zu einer Berlinreise inklusive Führung durch die politischen Institutionen wahrzunehmen. Denn so wird Bundespolitik erlebbar und erfahrbar; dies ist in Zeiten von ‚Fake News‘, ‚Hate Speech‘ und Politikverdrossenheit unerlässlich“, rät Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder betont, dass vor allem der Blick hinter die Kulissen das Verständnis für die parlamentarischen Entscheidungsprozesse schärft. Das ist ungemein wichtig, da auch die im Wahlprogramm enthaltenen Inhalte auf der Grundlage komplexer Sachverhalte erarbeitet und umgesetzt werden. Unter der Voraussetzung eines erfolgreichen Wiedereinzugs in den Bundestag – das schließlich entscheiden Wählerinnen und Wähler  an der Wahlurne am 24.09. oder jetzt schon, wenn sie sich an der Briefwahl beteiligen – ermuntert De Ridder alle Interessierten, schon einmal die Chance zu einem Besuch im Bundestag und ihrem Büro vorzumerken. Bei dem zur Reise vorangegangenen Informationsgespräch mit der Gruppe, referierte De Ridder über die aktuelle Außenpolitik und die bestehenden Konfliktlagen in Syrien, der Ukraine oder auch Nordkorea.

Dr. Daniela De Ridder Besuchergruppe 14Foto: Max Forster Büro De Ridder

Foto: Max Forster

Vor dem Besuch des Bundestags informierte der Pressesprecher der niedersächsischen Landesvertretung Matthias Janott die Gruppe über Funktion und Aufgabengebiet der Institution. Bei dem folgenden Informationsgespräch mit dem Büro von De Ridder im Bundestag standen dann unter anderem Fragen zur Alterssicherung im Fokus. Deutlich wurde dabei, dass die SPD mit ihrem Konzept einen langfristigen Plan zur Sicherung der Renten verfolgt. Mit höchsten 22 Prozent Beiträgen bei einem Bezug von mindestens 48 Prozent des Medianeinkommens formuliert die Partei Mindeststandards für das Rentensystem. Jedoch ist diese doppelte Haltelinie nur der Teil eines umfassenderes Konzeptes, da ein Bevölkerungsrückgang bei gleichzeitiger Alterung der Bevölkerung die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. Vielmehr müsse durch ein Einwanderungsgesetz eine geregelte Migration stattfinden und die Förderung für junge Familien ausgebaut werden – die Vereinbarkeit von Familie  und Beruf wird schließlich einen großen Effekt auf die demografische Entwicklung und das Sozialsystem haben.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass es auf der Seite des Bundes mehr Initiative zur Förderung der Regionen geben muss. De Ridder schlägt seit längerem die Etablierung eines Staatsministerpostens für die regionale Strukturentwicklung vor, der vor allem die Arbeit der Ministerien koordiniert und die Förderung von Kommunen und Regionen in allen Ressorts in den Blick nimmt. „Wir sind Daniela De Ridder sehr dankbar für ihr Engagement und ihre Unterstützung, auf die wir uns vor Ort immer verlassen konnten. Den Bürgerinnen und Bürgern in Baccum ist eine Anbindung an die Stadt und Verankerung in der Region sehr wichtig. Deshalb nehmen wir das Angebot sehr gerne an, dass wir unsere Zusammenarbeit nach der Wahl für die regionale Strukturentwicklung weiter vertiefen. Klar ist, dass unsere Region eine starke SPD braucht – mit Daniela De Ridder und den engagierten Genossinnen und Genossen in der Region sind wir sehr gut aufgestellt“, sagt Reinhold Hoffmann.

„Während meiner Termine in der Grafschaft Bentheim und im Emsland habe ich viele engagierte Menschen kennengelernt, bei denen ich mich für ihren ehrenamtlichen Einsatz für unser Gemeinwesen bedanken möchte. Daher möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern sehr ans Herz legen, mich einmal in Berlin zu besuchen und mehr über unsere Arbeit in Berlin zu erfahren. Herzlich eingeladen sind immer auch Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrerinnen und Betreuern, Jugend- und Sportgruppen, Ehrenamtliche, die sich bei der Flüchtlingshilfe und Integrationsvorhaben, bei Inklusionsprojekten oder anderen sozialen Vorhaben engagieren. Auch kulturell und künstlerisch Interessierte haben schon häufig den Weg zu mir in den Bundestag gefunden und ich hoffe, dass ich auch in der kommenden Legislaturperiode wieder zahlreiche Besucher empfangen kann.   Auch wenn mein Terminplan in den Plenarwochen sehr eng gestrickt ist, nehme ich mir dafür immer sehr gerne Zeit“, bekräftigt De Ridder.

 

 


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