SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßt Abstimmungsergebnis zur „Ehe für alle“

Foto: Dr. De Ridder

MdB Dr. Daniela De Ridder im veregneten Berlin auf der Dachterrasse ihres Abgeordneten-Büros

 

Dr. Daniela De Ridder begrüßt die heutige Verabschiedung des Antrags zur „Ehe für alle“. Mit dem Gesetz wurde eine lang überfällige Initiative für eine gerechte, weltoffene und tolerante Gesellschaft verabschiedet. Die SPD-Bundestagsfraktion ebnete dazu am vergangenen Dienstag den Weg, als sie den Gesetzesentwurf kurzfristig auf die Tagesordnung der letzten Plenarwoche setzte.

 

Allerdings: Trotz der Ankündigung Merkels die Abstimmung zur „Gewissensentscheidung“ zu machen, lehnten vor allem die Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion das Gesetz ab.

„Als langjährige Gleichstellungsbeauftragte habe ich mich stets dafür eingesetzt, dass Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung – nicht diskriminiert werden dürfen. Daher freue ich mich sehr über die Verabschiedung der ‘Ehe für alle‘, die die SPD mit ihrer Initiative ermöglicht hat. Es ist bedauerlich, dass sich zahlreiche Abgeordnete der Union gegen das Gesetz gestellt haben. Dabei hätten homosexuelle Kolleginnen und Kollegen der Union ihre volle Solidarität verdient“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Dr. Daniela De Ridder 11Foto: Dr. De Ridder

MdB Dr. Daniela De Ridder im veregneten Berlin auf der Dachterrasse ihres Abgeordneten-Büros

Bei der namentlichen Abstimmung stimmten die Abgeordneten der SPD, Grünen und Linken mehrheitlich für das Gesetz, während zahlreiche Abgeordnete auf Seiten der Union dagegen stimmten. Mit dem heute verabschiedeten Gesetz werden homosexuelle Eheschließungen den heterosexuellen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch gleichgestellt. Bei der Abstimmung stimmten alle SPD-Abgeordneten mit „ja“ – insgesamt stimmten für den Entwurf 393 Abgeordnete bei 226 Ablehnungen und vier Enthaltungen.

„Gleichstellung für sich liebende Homosexuelle ist eine menschenrechtliche Frage. Das wissen auch zahlreiche Kirchengemeinden, die längst schon schwule und lesbische Partnerschaften segnen. Daran hätten sich die konservativen Verweigerer ein Beispiel nehmen müssen. Es ist bedauerlich, wenn dies von den konservativen Abgeordneten nicht unterstützt und sie homosexuell lebenden Menschen die Gleichstellung verweigern. Wir als SPD-Bundestagsfraktion konnten mit dieser letzten Initiative hinter unsere Regierungsarbeit ein großes Ausrufezeichen setzen und unsere Gesellschaft wesentlich gerechter machen – dafür werde ich auch als Kandidatin zur Bundestagswahl 2017 intensiv kämpfen“, bekräftigt De Ridder.

 
 
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