SPD fordert Gespräch des Oberbürgermeisters mit Betriebsräten

 

Gespräch mit den Betriebsräten ist für die SPD ein wichtiger Meilenstein bei der Wirtschaftsförderung

Den ersten Mai als Tag der Arbeit nimmt die SPD-Stadtratsfraktion zum Anlass, die Verwaltung aufzufordern, nicht nur die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Auge zu haben sondern auch die Qualität der neuen Arbeitsplätze zu berücksichtigen. Inwieweit die Arbeitsbedingungen, die Entlohnung, die Tarifbindung und die Familienfreundlichkeit in der Wirtschaftsförderung bei der städtischen Förderung neuer Arbeitsplätze eine Rolle spielen, ist den politischen städtischen Gremien nicht bekannt. Entsprechende Informationen stehen dem zuständigen Ausschuss nicht zur Verfügung.

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert daher den Oberbürgermeister auf, nicht nur das Gespräch mit den leitenden Personen der Unternehmen zu führen, sondern auch das Gespräch mit den Betriebsräten der in Lingen ansässigen Betriebe zu suchen. "Sie verfügen über ein gutes Bild darüber, warum es so viele befristete Arbeitsplätze gibt, warum die Firmen immer häufiger zum Instrument der Werkverträge greifen und warum es immer wieder unregelmäßige Arbeitszeiten gibt“, erklärte der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstückausschusses Stefan Wittler, SPD, gegenüber der Presse. Besonders die Betriebsräte sind für diese Fragen aus der Praxis die richtigen Ansprechpartner, weil sie sich mit diesen Themen in ihren betrieblichen Gremien auseinander setzen und deren Auswirkungen auf die Stammbelegschaft bewerten müssen. „Leider haben nicht alle Betriebe einen Betriebsrat“, bedauert die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner die Situation und fordert die Belegschaften dieser Betriebe auf, sich mit den für sie zuständigen Gewerkschaften in Verbindung zu setzen, um sich über die Einleitung von Betriebsratswahlen beraten zu lassen. Dennoch ist man in der SPD-Fraktion davon überzeugt, dass die angesprochenen Betriebsräte einer Einladung des Oberbürgermeisters folgen werden.

Solche Gespräche sind nach Auffassung der SPD-Fraktion geeignet, die Möglichkeiten der städtischen Wirtschaftsförderung zu stärken. Besonders vor dem Hintergrund der Diskussion

über den sich abzeichnenden Fachkräftemangel erscheint das Gespräch mit den vielen ehrenamtlichen Betriebsräten ein wichtiger Meilenstein. In der SPD geht man davon aus, dass der Oberbürgermeister dem Gedanken positiv gegenüber steht und sich bald mit Betriebsräten zusammensetzt.

 

 

 


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